Unsere Netzwerkpartner – Für eine koordinierte und bestmögliche Patientenversorgung
Um unsere Patientinnen und Patienten ganzheitlich und nahtlos zu betreuen, arbeiten wir eng mit zahlreichen regionalen und überregionalen Partnern zusammen:
Haus- und Fachärzte
- Enge Abstimmung mit den betreuenden Hausärzten sowie fachärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen.
Regionale Krankenhäuser
- Stadtklinik Bad Wildungen
- Hospital zum Heiligen Geist Fritzlar – Strahlentherapie
- Kreiskrankenhaus Frankenberg
- Hessenklinik Stadtkrankenhaus Korbach
Fachkliniken für Hämatologie, Onkologie und Immunologie
- Universitätsklinikum Marburg
- Universitätsmedizin Göttingen
- Klinikum Kassel
- Marien-Elisabeth-Kliniken Kassel
Strahlentherapie
Onkologische Rehabilitation
Sozialberatung
Palliativteam Nordhessen
- Palliativnetz Waldeck-Frankenberg
- Palliativnetz Schwalm-Eder-Kreis
Qualitätsnetzwerke
- Beteiligung am Qualitätsnetz gegen Darmkrebs
Tumorkonferenzen
In der Asklepios Klinik Bad Wildungen nehmen wir regelmäßig an der Tumorkonferenz teil. Gemeinsam mit den Klinikärzten entwickeln wir das individuell passende Therapiekonzept. Noch vor der Entlassung wird die ambulante Weiterbehandlung organisiert und mit den Patienten besprochen.
Auch mit dem Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar besteht eine enge Kooperation. In der regelmäßigen interdisziplinären Tumorkonferenz diskutieren wir gemeinsam mit den Vertretern der Chirurgen, Inneren Medizin, Gynäkologie, Strahlentherapie und Pathologie die beste Vorgehensweise bei Diagnostik und Therapie.
Reha und psychosoziale Unterstützung – direkt vor Ort
Unmittelbar in der Nähe des MVZ befinden sich zwei wichtige Partner für die Versorgung:
- Die Krebsberatungsstelle Waldeck-Frankenberg unterstützt Betroffene und Angehörige insbesondere bei sozialrechtlichen Fragen.
- Die Klinik Reinhardshöhe bietet onkologische Rehabilitation auf hohem Niveau – ein wichtiger Baustein zur körperlichen Erholung und Krankheitsbewältigung nach Abschluss der Tumortherapie.
Unterstützende Maßnahmen durch uns
Wichtig ist es, Chemotherapien mit entsprechenden unterstützenden Maßnahmen zu kombinieren. Diese Maßnahmen sollen Nebenwirkungen der Therapie abschwächen oder verhindern und die Lebensqualität erhalten. Neben der Kontrolle von Übelkeit und Erbrechen muss besonders auf die richtige Ernährung geachtet werden. Gewichtsverlust und Mangelernährung sind ein häufiges Problem bei Tumorpatienten und können die Prognose verschlechtern. Daher sollte eine ernährungsmedizinische Betreuung frühzeitig in das Behandlungskonzept mit einbezogen werden. Auch weitere supportive Maßnahmen können Symptome lindern und Komplikationen vorbeugen.
Als unterstützende Maßnahmen bieten wir daher unseren Patienten an:
- Bei Mangelernährung: Ernährungsberatung und Ernährungstherapie mittels Trinkzusatznahrung und wenn nötig auch parenterale Heimernährung über Infusionen
- Bei Blutarmut: Gabe von Bluttransfusionen oder Medikamenten, die die Bildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark anregen
- Bei einem Knochenbefall durch die Tumorerkrankung kommen sogenannte Bisphosphonate zum Einsatz, um Schmerzen zu lindern und Knochenbrüche zu vermeiden.
- Bei schweren Immundefekten, meist hervorgerufen durch Erkrankungen der blutbildenden Organe, können Infusionen mit Immunglobulinen dazu beitragen, dass Infektionen weniger häufig auftreten.